Planung

 

 

Wir machen fast ausschließlich Beteiligungsprojekte – gemeinsam mit den Nutzern sammeln wir ihre Ideen, hören ihre Wünsche an und verwandeln die Träume in umsetzbare Konzepte.

Besonders wichtig ist es Kinder und Jugendliche ernst zu nehmen, vor allem, wenn es um Dinge geht, die sie unmittelbar betreffen wie die Planung ihrer Spielräume. Die Einbindung in diese Entscheidung fördert ihr Verständnis von Demokratie und motiviert sie zur Eigeninitiative – jetzt und später.
 Bei den Kindern sprudeln die Ideen, oft stehen Bungee-Jumping-Türme, Spukschlösser und fünfzig Meter lange Wasserrutschen auf der Liste. Jeden einzelnen Wunsch besprechen wir mit den Kindern und Jugendlichen. Was zu gefährlich oder unrealistisch ist, wird diskutiert und es werden Alternativen gesucht. Übrig bleiben nur die Dinge, die wir verwirklichen können, die aber trotzdem nicht aus dem Katalog kommen. Da wird das Baumhaus schon mal zum Piratenschiff oder UFO umfunktioniert.

Weil die künftigen Nutzer so direkt an der Entstehung des Projekts teilhaben, vermeiden wir an ihren Bedürfnissen vorbeizuplanen. Durch ihre Mitarbeit identifizieren sich die Beteiligten mit „IHREM“ Projekt und verhelfen so den Spielräumen zu einer möglichst breiten Akzeptanz.

Bei Konzepten für den Tourismus werden zwar selten Beteiligungsprojekte gemacht, wir wissen allerdings – durch die jahrelange Arbeit mit den verschiedensten Planungsteams – sehr genau was bei den einzelnen Zielgruppen gut ankommt.